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Typische Blindspots bei der Sichtbarkeitsmessung

Auch erfahrene Marketingteams übersehen bei der KI-Sichtbarkeitsmessung regelmäßig dieselben Fallstricke.

Typische Blindspots bei der Sichtbarkeitsmessung

Blindspot eins: nur ein KI-System testen

Wer nur ChatGPT prüft, aber Perplexity, Google-KI-Übersicht und Bing Copilot ignoriert, sieht nur einen Ausschnitt. Die Systeme unterscheiden sich teils deutlich in ihren Quellen und ihrer Gewichtung.

Blindspot zwei: nur die eigene Marke abfragen

„Wie ist [Unternehmen]?" zeigt nur, ob ein KI-System das Unternehmen überhaupt kennt — nicht, ob es bei einer echten Kaufentscheidungsfrage empfohlen wird. Realistischere Testfragen simulieren einen Interessenten, der noch keinen bestimmten Anbieter im Kopf hat.

Blindspot drei: einmalige Momentaufnahme statt Zeitverlauf

Ein einzelner Test an einem einzelnen Tag sagt wenig, weil KI-Antworten schwanken können. Erst wiederholte Messungen über mehrere Wochen zeigen belastbare Trends statt zufälliger Ausreißer.

Blindspot vier: Ergebnisse ohne Kontext interpretieren

Eine fehlende Erwähnung bedeutet nicht automatisch ein Problem, wenn die relevante Suchintention für das eigene Geschäft ohnehin selten über KI-Systeme läuft. Sichtbarkeitsmessung sollte immer im Verhältnis zum tatsächlichen Nutzerverhalten der eigenen Zielgruppe betrachtet werden.