In manchen Branchen ist KI-Sichtbarkeit längst Alltag, in anderen praktisch inexistent. Ein grober Überblick aus unserer Testreihe.
Aus unseren regelmäßigen Testanfragen über verschiedene Branchen hinweg zeichnet sich ein deutliches Gefälle ab. Größere, überregionale Marken mit viel öffentlich verfügbarem, strukturiertem Content (Wikipedia-Einträge, umfangreiche Presseberichterstattung, große Content-Bibliotheken) tauchen in KI-Antworten fast selbstverständlich auf.
Bei lokalen Dienstleistern — Handwerk, Kanzleien, Praxen — sieht es deutlich dünner aus. Die meisten tauchen bei lokalen Empfehlungsfragen aktuell noch gar nicht auf, einfach weil kaum jemand in dieser Größenordnung bisher gezielt für GEO/AEO optimiert. Das ist aus unserer Sicht gleichzeitig die eigentliche Chance: Wer hier früh anfängt, konkurriert aktuell mit sehr wenigen, die es ernsthaft versuchen.
E-Commerce liegt dazwischen — größere Shops mit vielen Produktbewertungen und Content schneiden besser ab als kleine, wenig dokumentierte Anbieter. Das Muster insgesamt: Wer online schon viel strukturierte, vertrauenswürdige Substanz aufgebaut hat, profitiert automatisch mit — GEO belohnt bestehende digitale Substanz, sie entsteht nicht aus dem Nichts.